Vertua®-Zement mit reduziertem CO₂-Fußabdruck

Unsere Vision für klimafreundliche Produkte und die Zukunft der Bauindustrie

Klimaschutz und die nachhaltige Bauweise stehen im Mittelpunkt unserer Anstrengungen. Hierzu gehören innovative Produkte und modernste Herstellungsverfahren. 

Um sie zu realisieren, setzen wir konsequent auf die Verringerung der Treibhausgasemissionen im gesamten Produktionsprozess. Bei unseren Vertua®-Zementen erreichen wir dies durch verschiedene Faktoren:  

  • Einsatz nicht-fossiler Sekundärbrennstoffe  
  • Senkung des Energieverbrauchs in der Produktion  
  • Verringerung der rohstoffbedingten Prozessemissionen  

 

Bei der Herstellung des Zementklinkers wird neben anderen Ausgangsstoffen natürlicher Kalkstein eingesetzt. Bei dem für die Klinkerherstellung essenziellen Brennprozess setzt der Kalkstein im Zuge einer chemischen Stoffumwandlung Kohlenstoffdioxid (CO2) frei. Diese Emissionen bei der Zementklinkerherstellung sind unvermeidbar. Deshalb entwickeln wir neue Zemente, in denen der Gehalt an Zementklinker reduziert ist. Diese klinkereffizienten Zemente zeichnen sich durch hohe Leistungsfähigkeit aus. Grundlage dafür ist die anteilige Verwendung weiterer hochqualitativer Zementhauptbestandteile mit geringerem CO2-Fußabdruck und die sorgfältig abgestimmte Zementzusammensetzung. 

Vertua®-Zement ist ein Meilenstein in der Entwicklung CO2-reduzierter Baustoffe. Damit setzen wir Maßstäbe für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Bauweise.  

Gehen Sie mit uns den Weg in die Zukunft des modernen Bauens! 

Klassifizierung der Vertua®-Zemente

Charakteristische Kennzahlen der Vertua®-Zemente sind ihre spezifischen CO₂-Emissionen je Tonne Zement. Der für die Vertua®-Klassifizierung verwendete Referenzwert sind die CO₂-Emissionen eines herkömmlichen Portlandzementes CEM I (822 kg CO₂/t Zement*). Ein Vertua®-Siegel erhalten unsere Zementprodukte dann, wenn ihre CO₂-Emissionen im Vergleich zu dem Referenzwert um mindestens 15 % geringer sind. Mit den Vertua®-Siegeln CLASSIC, PLUS und ULTRA wird der Umfang der CO₂-Reduktion ausgewiesen. Ein Zement mit dem Siegel Vertua® ULTRA hat somit mehr als 40 % geringere CO₂-Emissionen. 

*Berechnungsgrundlage: GCCA-Standardwert für Zementklinkeremissionen (globaler gewichteter Durchschnitt der direkten Nettoemissionen von Zementklinker) aus Getting the Number Right (GNR) im Jahr 2000: 865 kg CO₂/t Zementklinker.  Referenzwert Zement (CEM I mit 95 % Zementklinkergehalt): 822 kg CO₂/t Zement. 

 

CO2-Reduktion zwischen 15 % und 25 %

                            

CO2-Reduktion zwischen 25 % und 40 %
                                      

                CO2-Reduktion über 40 %
                                                   


Unsere Vertua®-Zemente erfüllen die Kriterien für nachhaltige Baustoffe. Werden Bauprojekte hinsichtlich Ihrer Nachhaltigkeit im Rahmen einer Multi-Kriterien-Zertifizierung wie LEED und BREEAM bewertet, so kann der Einsatz von Vertua®-Zementen wesentlich zur Erzielung zusätzlicher Zertifizierungspunkte beitragen. 

Mehr Informationen

Vertua®-Zement - Produktfamilie

Vertua® Ultra CEM II/C-M (S-LL) 42,5 N – NA "CZ"

Vertua® Ultra CEM II/C-M (S-LL) 42,5 N – NA "CZ" ist ein klinkereffizienter, chromatarmer Normalzement gemäß DIN EN 197-5. Er entspricht der Festigkeitsklasse 42,5 N mit normaler Anfangsfestigkeit und Festigkeitsentwicklung.  

Aufgrund der deutlich verbesserten Klinkereffizienz, der hohen Qualität der weiteren Hauptbestandteile Hüttensand (S) und Kalkstein (LL) sowie seiner sorgfältig abgestimmten Zementzusammensetzung verfügt er über ein dem CEM I 42,5 N vergleichbares Leistungsvermögen. 

Vertua® Ultra CEM II/C-M (S-LL) 42,5 N – NA "CZ" ist als erster Portlandkompositzement nach DIN 197-5 in Deutschland für alle Expositionsklassen einsetzbar. Er ist als lose Ware für den Anwendungsbereich Transportbeton verwendbar. Darüber hinaus ist er auch als Sackware für den Aus- und Hochbaubereich, insbesondere als Zement für Estriche verfügbar. Sowohl im Transportbeton als auch im Estrichbau wurde der Vertua® Ultra CEM II/C-M (S-LL) 42,5 N in ersten Pilotanwendungen erfolgreich eingesetzt.

  • Herstellung von Beton, Stahlbeton und Spannbeton nach DIN EN 206-1 in Verbindung mit DIN 1045-2 in folgenden Expositionsklassen: X0, XC1 bis XC4, XD1 bis XD3, XS1 bis XS3, XF1 bis XF4, XA1 bis XA3, XM1 bis XM3 
  • Bohrpfähle nach DIN EN 1536 in Verbindung mit DIN SPEC 18140 
  • Flüssigkeitsdichter Beton (FD-Beton) nach der DAfStb-Richtlinie "Betonbau beim Umgang mit wassergefährdenden Stoffen" 
  • Für Beton mit alkaliempfindlicher Gesteinskörnung nach der Alkali-Richtlinie als Zement mit niedrigem wirksamen Alkaligehalt (NA-Zement) 
     

Die Herstellung von Einpressmörtel für Spannglieder nach DIN EN 447 ist nicht zulässig. 
 

Empfohlene Anwendungsgebiete

  • Transportbeton 
  • Zementgebundene Aus- und Hochbauprodukte insbesondere für den Estrichbau

Vertua® Plus  CEM II/B-M (S-LL) 42,5 N (az) “Rüdersdorf“

Vertua® Plus CEM II/B-M (S-LL) 42,5 N (az) “Rüdersdorf“ ist ein klinkereffizienter, chromatarmer Normalzement gemäß DIN EN 197-1. Er entspricht der Festigkeitsklasse 42,5 N mit normaler Anfangsfestigkeit und Festigkeitsentwicklung.
Aufgrund der deutlich verbesserten Klinkereffizienz, der hohen Qualität der weiteren Hauptbestandteile Hüttensand (S) und Kalkstein (LL) sowie seiner sorgfältig abgestimmten Zementzusammensetzung verfügt dieser Zement über ein dem CEM I 42,5 N vergleichbares Leistungsvermögen.

Vertua® Plus  CEM II/B-M (S-LL) 42,5 N (az) “Rüdersdorf“ ist für alle Expositionsklassen einsetzbar. Er ist als lose Ware für den Anwendungsbereich Transportbeton verwendbar. 

  • Herstellung von Beton, Stahlbeton und Spannbeton nach DIN EN 206-1 in Verbindung mit
    DIN 1045-2 in folgenden Expositionsklassen: X0, XC1 bis XC4, XD1 bis XD3, XS1 bis XS3, XF1 bis XF4, XA1 bis XA3, XM1 bis XM3
  • Bohrpfähle nach DIN EN 1536 in Verbindung mit DIN SPEC 18140
  • Flüssigkeitsdichter Beton (FD-Beton) nach der DAfStb-Richtlinie „Betonbau beim Umgang mit wassergefährdenden Stoffen“
  • für die Zusammensetzung von Beton mit Vertua® Plus  CEM II/B-M (S-LL) 42,5 N (az) “Rüdersdorf“ nach DIN EN 206-1 in Verbindung mit DIN 1045-2 können Zusatzstoffe wie Flugasche oder Silikastaub für den erforderlichen Mindestzementgehalt angerechnet werden; es sind die Bestimmungen der zugehörigen allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung
    Nr. Z-3.17-1891 für das Bauprodukt zu berücksichtigen.
     

Die Herstellung von Einpressmörtel für Spannglieder nach DIN EN 447 ist nicht zulässig. 
 

Empfohlene Anwendungsgebiete

  • Transportbeton 

Zementherstellung in Rüdersdorf

Die Herstellung des Zementes unterliegt einer strengen Qualitätskontrolle nach DIN EN 197-2. Die Fremdüberwachung erfolgt durch den Verein Deutscher Zementwerke e.V. bzw. die VDZ Technology gGmbH. Die CEMEX-Produktionswerke der CEMEX Zement GmbH sind zertifiziert für das Managementsystem nach DIN EN ISO 9001:2008 und DIN EN ISO 14001:2009. Die ständige Überprüfung der Leistungsfähigkeit des Zementes an praxisrelevant zusammengesetzten Betonen in unserem Baustofflabor sichert zusätzlich ein gleichmäßiges Leistungsvermögen im Mörtel und Beton.